Schneerosen

Das neue Jahr kann man doch nur mit Blümchen begrüßen; am besten mit solchen, die derzeit auch in freier Natur bereits blühend zu finden sind: Schneerosen oder auch Christrosen genannt.

Schneerose

Erfahrene Bergwanderer kennen die Plätze, wo etwa um Weihnachten herum bei guten Bedingungen die ersten Schneerosen auftauchen. Da sie diese Plätze nie verraten, muss man sich im eigenen Garten ein bisschen behelfen, damit man auch so etwas Hübsches genießen kann.

Christrosen sind zwar einer der ersten Blüten im Jahr, doch nicht immer kommen Insekten (Bienen, Wildbienen, Hummelköniginnen)    so früh vorbei, um die Blüten zu bestäuben. Die Narben bleiben besonders lange fruchtbar und kommt wirklich kein Bestäuber, gibt es in der Natur noch

den Plan B. : Die Blüten können den eigenen Pollen aufnehmen und sich somit selbst bestäuben.

Schneerose/Christrose – Helleborus niger, stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse.

Die Gattung Helleborus ist in Teilen Europas und Westasiens beheimatet und zeichnet sich besonders durch ihre Frostbeständigkeit aus. Etwa 15 wilde Arten gibt es. Alle Arten sind giftig und in freier Natur geschützt. Also nicht einfach ausbuddeln! Fotografiern allerdings ist erlaubt.

  • Wo pflanzt man die Schneerose hin?

Am besten im Halbschatten in feuchte, humusreiche Erde. Im Sommer beachten, dass die Pflanzen nicht austrocknen.

  • Pflege:

Wenn die ersten Knospen sprießen, dann werden die alten Blätter und abgetrockneten Blütenstände entfernt. Nach dem Blühen tut eine Handvoll Kompost oder Mist der Pflanze gut. Nach einigen Jahren kann die Blühwilligkeit abnehmen. Dann hilft es, sie nach der Blüte auszugraben, zu teilen und sie neu anzupflanzen.

Ein ausführliches Porträt der Schneerosen und ihrer Schwestern, auch der orientalischen Hybriden, finden Sie hier in diesem Artikel Schneerosen, Christrosen, Lenzrosen