Schmalbock ahoi!

Schlank gebaute Bockkäfer, wahre Schönheiten darunter, besiedeln derzeit die Blütenpflanzen im Garten.

Schmalbock

Bockkäfer (Cerambycidae), dazu gehört der von mir unbestimmte Bockkäfer (ohne Muster) und der optisch ins Auge springende Vierbindige Schmalbock (Leptura quadrifasciata) tummeln sich jetzt im ausgehenden Hochsommer bei mir vor allem auf der Rispenhortensie (Hydrangea paniculata). Mal zu zweit, mal einzeln, mal ganz offen sichtbar, ein anderes Mal verborgen im Blütengewirr.

Der vierbändrige Schmalbock gehört zu den Bockkäfern – (Cerambycidae) – Lepturinae – Schmalböcke. Die Flügeldecken sind gelbbraun mit vier schwarzen, meist etwas gezackten Querbinden; Halsschild schwarz, spärlich gelblich bis grau behaart; Beine und Kopf sind schwarz; Fühler beim Männchen ganz schwarz, Weibchen mit gelbbräunlichen Spitzen.

Sie leben bevorzugt in feuchten Gehölzgruppen, wie Auwäldern, Gewässersäume, Weidengebüsche, Laubwälder. In der Zeit von Juni bis August kann man die Käfer sichten. Auch wenn Leptura quadrifasciata in Mitteleuropa weit verbreitet ist, ist er aber meist nur vereinzelt zu finden.

Die Larven des Käfers leben und fressen in Totholz verschiedener Laubbäume.

Die Käfer (Imagine) selbst sind eifrige Blütenbesucher; bei uns sind sie vor allem auf der Rispenhortensie auf Schmaus aus. Aber auch Doldenblütler scheinen sie sehr zu mögen.

Der von mir nicht näher bestimmte Schmalbock, vermutlich ein männlicher Rothalsbock, zeigt deutlich, dass auch ein schöner Rücken entzücken kann. Und die namensgebenden „Bockshörner“ sind auch auf jeden Fall ein Hingucker.

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