Adeles Naturblog

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Kleine Sonnen im Spätherbst

Stimmungsaufheller im ausgehenden Herbst sind auch außerhalb des „Corona-Jahres“ heiß begehrt. Ich habe hier ein paar kleine Sonnen aus Garten, Feld und Flur zusammen gestellt. Nachdem „Spaziergehen im näheren Umkreis“ derzeit ja wieder Lieblingssport geworden ist, macht euch selbst, bewaffnet mit Fotoapparat oder Handy, auf die Suche. Viel Erfolg!

Johanniskraut
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Amaryllisgewächse – Sie erhellen die Winterzeit

Schneeglöckchen

Als Ritterstern/Amaryllis machen sie zu Weihnachten Pflanzenliebhabern – alle Jahre wieder – viel Freude; gegen Winterende/im Vorfrühling jubelt der Gartenliebhaber über ihre Vertreter in Garten und freier Natur – ob Schneeglöckchen oder Narzisse, Osterglocke oder Märzenbecher; jedes von ihnen ist höchst willkommen. Aber auch die vielen wunderschönen Zierzwiebeln/Allium-Sorten erfreuen lange das Herz und der Bärlauch ist nicht nur optisch schön, sondern auch kerngesund.

Einen schönen Überblick über diese Pflanzenfamilie erhalten Sie im angeführten Artikellink:

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Was machen Insekten im Winter?

Mauerbienen-Nisthilfe

Gerade noch summt und brummt und flattert es, dann ist alles vorbei. Wohin verschwinden eigentlich die Insekten ab dem ersten Frost in der kalten Jahreszeit?

Wildbiene/Sandbiene

 

Eiskristalle auf Laub

Tja, diese Wildbiene hat zwar einen Pelz, aber keine Nahrungsangebote. Die verschiedenen Insektengruppen haben daher auch ganz unterschiedliche Strategien, die kalte Jahreszeit, sprich Spätherbst und Winter, zu überleben.

Einige machen es den Zugvögeln gleich;

Distelfalter zum Abflug bereit

Wanderfalter:

Andere Insekten benützen Frostschutzmittel und verfallen zusätzlich in Winterstarre

Körpereigenes  Glycerin schützt die Organe vor dem Erfrieren.  Die betroffenen Insekten verfallen meist an trockenen, geschützten Plätzen in eine Winterruhe mit stark reduziertem Stoffwechsel. Bei den Schmetterlingen fallen diese Arten in eine Winterstarre, sie harren die Wintermonate in hohlen Baumstämmen oder in totem Holz aus; so können sie bei den ersten Frühlingstagen bereits ausfliegen.

  • Zitronenfalter,  Großer und Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, C-Falter und Trauermantel
  • Die meisten Schmetterlingsarten verbringen jedoch die kalten Monate als Eier oder als Puppen in Kokons eingesponnen an Pflanzen oder im Boden.

Überwintern auf einem bloßen Stein

Das macht ihm sonst keiner nach; die Raupe des Arktischen Bären (Arctia alpina), einem Bewohner der äußersten nordischen Gebiete, sucht sich vor Wintereinbruch einen gut besonnten Stein auf dem sie sich einspinnt. Der Körper dieser Falter hat einen Frostschutzmittel-Cocktail in seiner Körperflüssigkeit, so kann er sowohl Frost als auch Trockenzeiten gut überdauern. Bei den ersten Sonnenstrahlen schmilzt der Schnee auf dem Stein und die Saison kann beginnen.

Thermoregulation

Unsere Honigbienen setzen auf Heizung! Die sogenannten Winterbienen bilden eine Wintertraube, im Zentrum davon befindet sich die Königin. Durch Muskelzittern erzeugen sie im Stock Wärme, wobei sie sich immer wieder abwechseln. Zwischen 20 bis 25° muss die Stocktemperatur betragen. In dieser ganzen Zeitspanne dürfen die Winterbienen nicht koten; also wird der Kot im Körper gesammelt und bei den ersten lauen Frühlingstemperaturen rasch außen entleert.

Winterstarre

Die Ameisen verbringen die Wintermonate gemeinsam als Staat in einer Winterstarre. Das Winternest befindet sich  einige Meter unter der Erde, die Ausgänge werden verschlossen.  Der über der Erde befindliche Teil eines Ameisenbaus dient  als Schutz gegen den Frost.

Insekten, die eine gewisse Temperaturhöhe brauchen, flüchten sich , sofern es ihnen gelingt, an beheizte Orte, sie sind also eher unwillkommene Hausgäste in Häuser und Wohnungen.

  • Spinnen (Hausspinne)
  • Große Zitterspinne

Hier überleben nur Königinnen die Wintermonate

  • Wespen sterben zu einem großen Teil im Herbst, nur die jungen Königinnen überleben den Winter.
  • Auch bei den Hummeln sterben die Arbeiterinnen und die alte Königin; aus der letzten Brutgeneration entstehen neue Königinnen. Sie überwintern dann starr und gut versteckt in Ritzen, Totholz, Laub oder im Boden.
  • Wildbienen ohne Staat, überwintern bereits als Biene oder als Bienenpuppe im Kokon.  Sie schlüpfen im zeitigen Frühjahr. So etwa die Mauerbienen.
  • Die meisten Käfer überwintern als Larven im Boden. Nur die Marienkäfer überwintern, ebenfalls dank Glycerin, in kleinen Trupps unter Steinen, in Spalten an Häusern .

Je naturnaher der Garten ist, mit Laub, stehen gebliebenen Stauden, Totholz etc. , desto mehr Insekten werden den Winter auch überleben.

Übrigens – nicht die Kälte ist für die Insekten in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien im Winter das größte Problem. Sondern nasskalte milde Winter, weil da die Gefahr von Pilzbefall am größten ist.

Mehr zum Thema : Winterruhe, Winterschlaf, Winterstarre

Igel – Allerlei Interessantes rund um den Igel

Woran merkt man eigentlich, dass ein Igel im eigenen Garten lebt? … sobald diese Frage auftaucht, kommt auch schon die nächste Frage: „Soll oder muss ich einen Igel im Garten eigentlich unterstützen? Dies ist zwar keine Igelhilfe-Seite, aber durch Recherche und aufgrund meiner eigenen Erfahrung habe ich viele interessante Fakten …

Kohlweißling

Er ist sicher einer der bekanntesten Tagfalter, dieser weiße umherflatternde Schmetterling. Als Schädling in Gemüsekulturen wurde er, noch nicht lange her, mit Pestizideinsatz drastisch verfolgt. Die Frage, die sich mir stellt, ist allerdings: „Ist er in heimischen Gärten wirklich so eine Plage?“

Mach mal GELB im Garten

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber dieses spezielle Jahr 2021 fordert einen gartenmäßig ganz schön heraus. Und dass es nach einem sehr langen kalten Frühjahr dann zu regional äußerst unterschiedlichen Sommererscheinungen kommt (die einen haben nasse Füße, die anderen stöhnen über Trockenheit und Hitze), passt ja dazu. …