Adeles Naturblog

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Landkärtchen, ein Edelfalter

Zum Insekt des Jahres 2023 gekürt!
Ein Schmetterling mit zwei verschiedenen Erscheinungsbildern übers Jahr, das ist beim Landkärtchen (Araschnia levana) der Fall. Die Frühlingsausgabe ist orangebraun mit schwarzer Zeichnung, die Sommerfalter sind dagegen schwarz mit weißen Binden und roten Fleckenreihen. Die Flügelunterseite aber gibt ihnen den Namen „Landkärtchen“ zurecht, sieht sie doch aus wie eine Wegekarte und das bei beiden Formen, also Frühlings- und Sommerfalter.

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Schwalbenschwanzkind

Schwalbenschwanz, Papilio machaon, Raupe

Vom Schwalbenschwanzkind, der markanten Schmetterlingsraupe, bis zum Schmetterling ist es eine mühsame Reise. Viel Freude darüber herrscht deshalb beim Gärtner, der Gärtnerin, wenn er auf seinen Doldenblütlern mal die eine oder andere Raupe findet.

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Kohlweißling

Er ist sicher einer der bekanntesten Tagfalter, dieser weiße umherflatternde Schmetterling. Als Schädling in Gemüsekulturen wurde er, noch nicht lange her, mit Pestizideinsatz drastisch verfolgt. Die Frage, die sich mir stellt, ist allerdings: „Ist er in heimischen Gärten wirklich so eine Plage?“

Kohlweißling Bild von pixabay/jggrz
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Grüner Zipfelfalter

Ich möchte euch den Schmetterling des Jahres 2020 vorstellen.

Der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi), oder auch Brombeer-Zipfelfalter.

Grüner Zipfelfalter/Foto Marco Pusch

genannt gehört zu den Bläulingen, obwohl die Flügelunterseite grün ist und eher unscheinbar. Er ist ein Frühlingsfalter. Die Raupen lieben Schmetterlingsblütler, aber auch Kreuzdorn, Sonnenröschen oder Heidekraut. Die Verpuppung erfolgt am Boden, wo sie auch überwintert.

Der Zipfelfalter lebt auf strukturreichen, offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 25 Millimeter.

Die namensgebenden Zipfel an den Hinterflügeln sollen Fressfeinde täuschen. Meist sitzen die Falter kopfüber in Sträuchern (hier gerne in Brombeergebüsch) und strecken die Zipfel nach oben. Schwer zu entdecken. Hat sie ein Vogel erspäht und packt nach den Zipfeln, im Glauben , das seien die Fühler, so hat er im besten Fall für den Falter nur ein Stück seines Hinterflügels erwischt und der Falter kann sich, etwas ramponiert zwar, retten.

Brombeer-Zipfelfalter (Marco Pusch)

Buchtipps dazu:

Wie Schmetterlinge leben
Schmetterlinge fotografieren

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Flatterhaftes

„Willst du einen Falter sehen,
musst du in die Berge gehen!“
… denn da gibt es noch massenhaft pestizid-freie Flächen. Dann flattert es auch noch ausreichend.

Goldene Acht

Ob Mohrenfalter, Postillon/Goldene Acht, Speerspanner oder Perlmuttfalter.  Besonders im Bereich von Mooren, Niedermoor, Hochmoor oder Sumpf, flattert es gewaltig. Nachdem die Tagfalter gerade im Gebirge auch eine wichtige Rolle in der Bestäubung spielen, ist es höchste Zeit, dass man deren Erscheinen näher untersucht. Dazu wurde ein Monitoring-Projekt gestartet: Schmetterlings-Vielfalt in Tirol.

Kleiner Fuchs auf der Alpenkratzdistel

Dabei können auch Laien als Beobachter mitmachen. Vielleicht ist das ja auch etwas für Sie selber?

Wer sich allgemein für Schmetterlinge begeistert – hier ist ein wunderschönes Buch dazu: Rezension zu Wie Schmetterlinge leben

Wer sich für „Mooriges“ im Allgemeinen interessiert – Was ist Niedermoor, Hochmoor, Sumpf?

Viel Freude!

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Ein Garten für Bienen & Co

Das Bienensterben ist die Schlagzeile der letzten Jahre. Sie haben einen Garten, einen Balkon? Dann können Sie aktiv dagegenhalten.

Mauerbiene auf Distel

Bienen und Hummeln sind als Bestäuber für unser Obst und Gemüse lebensnotwendig. Sie ernähren sich von Nektar und Pollen und als „Danke schön“ arbeiten sie als wertvolle Bestäuber.
Ohne die Bestäuber gibt es keine Früchte, keine Ernte.
Wer sich also im eigenen Garten bewusst auch für (vielleicht zusätzliche)  Futterpflanzen entscheidet, hat ja höchstens die Qual der Wahl zwischen all seinen Lieblingsblumen.
Die eine oder andere Gemüsepflanze dann auch noch blühen lassen und die kleine Gartenwelt ist wieder ein Stückchen mehr in Ordnung.
In meinem Artikel: Gartenparadies für Bienen und Hummeln finden Sie viele Vorschläge von blühenden Pflanzen im Frühjahr, über den Sommer bis zum Herbst.
Im Beitrag Wildlife Gardening

stelle ich Ihnen ein Buch vor, das ausführlich Wege für den Gärtner beschreibt, wie man der Natur und den Wildtieren im eigenen Garten helfen kann.
Ein Link mit Informationen zu den Bienen ist auch dieser https://www.beebetter.de/bienenwissen