Summende Besucher im naturnahen Garten

Das Insektensterben ist in aller Munde, Grund genug, im eigenen Garten mal Ausschau nach den anwesenden Besuchern und Besucherinnen zu halten.

Summ auf den ersten Zwiebelblühern

Wer zahlreiche blühende Pflanzen quer durch die Jahreszeiten hat, der kann auch die unterschiedlichsten Insekten ausmachen.
Viele bekannte Gesichter,  wie etwa die verschiedenen Honigbienen, die sich vom ersten Schneeglöckchen bis zu den letzten Blühern, wie Sedum, Ringelblume oder Kalifornischem Goldmohn, tummeln. Hummeln, die ebenfalls sehr zeitig auftauchen. Aber auch neue Besucherinnen, wie die Mauerbiene (Wildbienen) oder die Mistbiene (Schwebfliegen), die vorher unter dem Beobachtungsradar geflogen sind, oder der Wollschweber. Schwebfliegen in allen Größen, Fliegen, bekannte und weniger bekannte Schmetterlinge sowieso. Aber auch behaarte Insekten, unter denen ich nicht nur Hummeln sondern so manche Wildbiene vermute, aber leider fehlt hier bei mir die genaue Artenkenntnis.
Auf jeden Fall ist bei uns, Nordtirol, Höhenlage 900m, noch ein reiches Insektenleben.

Bemerkung: In unserem sehr naturnahen Garten gibt es zum Großteil heimische Pflanzen, aber auch so Einiges an Gartenstauden, nicht nur als optische Ergänzung, sondern das Meiste auch noch von den Insekten gerne angenommen. Daneben auch noch eine naturnahe Wiese, ebenso genügend Nistplätze, von Steinhaufen über Totholzecke, und für die Schmetterlinge ausreichend Brennnesselstauden für den hungrigen Nachwuchs. Auch wenn kein Teich vorhanden ist, für Wasser ist an vielen Orten gesorgt; für klein (Insekten) und groß (Vögel). Mal sehen, wie es über die Jahre bleibt.

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Insekten im Jahreslauf

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