Monat: <span>Juli 2020</span>

Monat: Juli 2020

Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?

Wissenswertes und Kurioses findet sich in diesem Sachbuch von Andreas Barlage. Nichts Botanisch-Schweres, aber auch kein Unfug. Fundiert, aber eben auch unterhaltsam, werden hier interessante Aspekte aus dem Pflanzenreich behandelt. Neugierig geworden? Gut. Nur so viel: Die kleinen Samen tappen zu Beginn ihrer Lebenszeit sprichwörtlich im Dunkeln. Keine Taschenlampe, auch …

Artenschutzprojekte

Als Artenschutz wird der Schutz, die Pflege und Erhaltung wilder Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt (Artenvielfalt) bezeichnet. Beim Artenschutz geht es um die Erhaltung einer natürlichen Population und seines Lebensraumes (Biotop). Auf diese Weise wird die zu schützende Art zur Schirmart, „Umbrella species„, denn durch …

Stockrosen

Die Rosenblüten am langen Stock, kleiner Scherz – Pappelrose, Stockmalve, Stockrose – so viele Namen gibt es für eine im echten Wortsinn „überragende“ Blütenschönheit. Alcea rosea lautet der schöne botanische Name für die Stockrose. Sie gehhört zu den Malvengewächsen (Malvaceae) Weitere Namen für sie lauten Rosenpappel, Pappelrose, Samtpappel, Roter Eibisch, …

Hornissen Schwebfliege

Die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria), auch unter den Namen Große Waldschwebfliege oder Riesen-Hummelschwebfliege bekannt, ist wirklich bemerkenswert. Sie gehört in die Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Im Aussehen ähnelt sie – daher der Name – stark einer Hornisse, was sowohl die Größe als auch die Zeichnung betrifft. Dies bietet ihr Schutz vor …

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Grüner Zipfelfalter

Ich möchte euch den Schmetterling des Jahres 2020 vorstellen.

Der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi), oder auch Brombeer-Zipfelfalter.

Grüner Zipfelfalter/Foto Marco Pusch

genannt gehört zu den Bläulingen, obwohl die Flügelunterseite grün ist und eher unscheinbar. Er ist ein Frühlingsfalter. Die Raupen lieben Schmetterlingsblütler, aber auch Kreuzdorn, Sonnenröschen oder Heidekraut. Die Verpuppung erfolgt am Boden, wo sie auch überwintert.

Der Zipfelfalter lebt auf strukturreichen, offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 25 Millimeter.

Die namensgebenden Zipfel an den Hinterflügeln sollen Fressfeinde täuschen. Meist sitzen die Falter kopfüber in Sträuchern (hier gerne in Brombeergebüsch) und strecken die Zipfel nach oben. Schwer zu entdecken. Hat sie ein Vogel erspäht und packt nach den Zipfeln, im Glauben , das seien die Fühler, so hat er im besten Fall für den Falter nur ein Stück seines Hinterflügels erwischt und der Falter kann sich, etwas ramponiert zwar, retten.

Brombeer-Zipfelfalter (Marco Pusch)

Buchtipps dazu:

Wie Schmetterlinge leben
Schmetterlinge fotografieren