Herbstzeit – Kürbiszeit

Kürbis ist beliebt. Bei uns wärmt der Kürbis in der kälteren Jahreszeit nicht nur den Magen, sondern lässt Dank Halloween auch Kinderaugen leuchten. Ein wenig Know-How zu diesem beliebten bunten Gemüse.

Die Heimat des Kürbis ist Südamerika, seine Geschichte als Kulturpflanze wird auf sagenhafte 8.000 Jahre geschätzt. Gegessen könnten ihn aber bereits die Dinosaurier haben. Wer mehr über die Geschichte seiner Herkunft wissen möchte, der kann sich in diesen Artikel: Das sollten Sie über den Kürbis wissen – vertiefen.

Kürbissorten gibt es fast wie Sand am Meer – ob der Kürbis nun Hokkaido, Weißer Ufo, Polarbear oder Caveman-Club heißt, oder Steirischer Ölkürbis; man kann vom Kürbis auch schon rein optisch nie genug bekommen.

Nur so einige Bemerkungen:
In seiner Wildform ist der Kürbis ungenießbar (sehr bitter; das giftige Cucurbitacin sorgt dafür), erst die Zuchtformen der südamerikanischen Indianer machten ihn so bekömmlich. Daher stammen alle Speisekürbisse von diesen südamerikanischen Wurzeln ab.

Sind Zierkürbisse im eigenen oder benachbarten Garten, dann können sich diese Zierkürbis-Arten mit einigen Kürbis-Sorten oder Zucchini-Sorten gegenseitig befruchten. Eine Kreuzung daraus ergibt einen Kürbis oder Zucchino, der das giftige Cucurbitacin enthält. Deshalb soll man keine Kürbisse oder auch Zucchini aus eigenen Samen ziehen, weil man das mit den Kreuzungen vorher nicht ausschließen kann. Und bittere Früchte nie verspeisen.

… und noch eine eher heiter anmutende Bemerkung: Es handelt sich beim Kürbis als Frucht gesehen um eine Beere! Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beerenfrucht; der Fruchtknoten (Perikarp) wird als Gesamtes fleischig-saftig. Ist die Fruchthülle aber so hart wie beim Kürbis, spricht man dann von einer Panzerbeere.

So, wer jetzt noch immer Appetit auf Kürbis hat, der kann sich hier bei meinen Lieblingsrezepten umsehen,

vielleicht wird eines davon auch das Ihre. Meines ist auf jeden Fall die Kürbiscremesuppe.

Lesetipp: Was ist im Garten im Herbst noch zu tun?