Zoochorie – wenn Tiere Pflanzen verbreiten

Im Herbst fungieren sie, die Wildtiere, die Haustiere und auch der Mensch als (freiwillige und unfreiwillige) Gärtner/Samenverbreiter. Wenn Tiere das besorgen, nennt es sich „Zoochorie„. Nicht umsonst haben Pflanzen allerlei Listiges erfunden, um bei der Verbreitung ihrer Nachkommen nachzuhelfen.

Katzenpfote als Transportmittel

Klette mit Widerhaken

 

 

 

 

 

 

Ein Schneeglöckchen, das einige Meter fern der eigentlichen Pflanzstätte erneut auftaucht? Ein Blaustern, ein Krokus? Wie kommen die an die anderen Orte? Hat die Samen der Wind verweht?

Tipp: Sehen Sie sich doch mal nach der Anwesenheit von Ameisen in Ihrem Garten um?

  • „Ameisen? Wieso das denn?“

Ganz einfach. Denn Ameisen sind hervorragende Verbreiter von Samen. Diese Methode hat sogar einen eigenen Namen: Myrmekochorie. Neugierig geworden?

Gut, dann tauchen Sie in diesen Artikel über die Verbreitung durch Tiere ganz tief ein und verfolgen Sie dann die Spuren in Ihrem eigenen Umfeld. Ich verspreche, das macht Spaß. Und gerda bei den oft lästigen Ameisen, sehen Sie dann deren Emsigkeit vielleicht mit etwas geduldigeren Augen.

Früchte – bereit für die Verbreitung durch Tiere

Zum Vertiefen in dieses Thema:

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