Oft genug fragen Menschen ob Narzisse und Osterglocke wohl dasselbe ist? Mehr oder weniger: ja! Darum passend zu den Ostertagen ein Mini-Porträt. Sie sind die fröhlichen Gelben der ersten Frühlingstage, die verschiedenen Arten und Sorten der Trompetennarzissen.
Sie gehört zu den Korbblütler und vielen Naturfreunden ist die Weiße Pestwurz, Petasites albus, bekannt. Für mich ist sie eindeutig eine phänologische Zeigerpflanze, denn kurz nach der Schneeschmelze drängen die ersten noch winzigen blütenbesetzten Stängel ans Licht und dann zieht in den Wäldern und Bergen der Frühling ins Land.
Gleich vorweg genommen, es ist regional sehr unterschiedlich; deshalb kommen hier die ewig unverwüstlichen frühen bescheidenen Blüher zu Ehren, die von vielen leider oft nur als lästiges Unkraut/Beikraut im eigenen Garten zur Kenntnis genommen werden.
Ganz frühe blühende Zeitgenossen sind diese wenig bekannten Liliengewächse, die #Zahnlilien.
Hundszahnlilie
Die Zahnlilien (Erythronium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Liliengewächse(Liliaceae). Zahnlilien sind mehrjährige Lilien aus den gemäßigten Zonen Eurasiens und Nordamerikas. Die Gattung umfasst knapp dreißig Arten, die meisten sind in Nordamerika beheimatet. Mehr an Zahnlilien-Geschichte und Botanisches rundherum gibt es wieder hier zum Nachlesen.
Ein paar Appetitanreger, in Form von Bildern, gibt es aber natürlich auch.
Was kann man am 1.März, dem meteorologischen Frühlingsbeginn, denn besser ins Scheinwerferlicht stellen? Also gut, das Märzveilchen ginge auch noch. Wir nehmen die weiße Blumen-Variante
Heidekraut-Familie (Ericaceae) und seine vielen heimischen Familienverteterinnen. Alles erwandert und mit der Kamera „erlegt.“Ausführliche Porträts, zur Familie Heidekrautgewächse zur Besenheide und zur Winterheide und der Gattung Erica findet ihr alle unter den Links auf meiner Pagewizz-Autorenseite. Heidekrautgewächse – kleines Album
Schon der deutsche Name hört sich sperrig an, erst der botanische: Polygala chamaebuxus. Aber dieses Kreuzblümchen erlaubt sich an sonnigen Plätzen schon ganz früh zu blühen und erfreut den Bergwanderer auf jeden Fall.
Buchsblättriges Kreuzblümchen
Von gelbweiß (frühe Blüte) auf braunrot bis purpur wechselnd,
Buchsblättrige Kreuzblume
mit ledrigen „buchsähnlichen“ Blättern (siehe Name) , ist es für die ersten Insekten ein gefundenes Fressen. An Waldrändern, lichten Wäldern, besonders gerne auch an Steigen, was den Wanderer immer freut, als Begleitung. Polygala=viel Milch, wurde anscheinend früher stillenden Frauen zur Förderung der Milchdrüsen empfohlen. Beim hastigen Blick kann man es durch die schiffchenähnlichen Blüten oftmals mit einem Schmetterlingsblütler verwechseln und für eine der vielen Kleearten halten.
Auf kalkreichen und stickstoffarmen Böden steigt es bis 2.500m.
Seine zeitige Blüte zeigt an, dass es die Blüte schon im Herbst entwickelt, so dass es bei den ersten Sonnenstrahlen und milden Winden zeitigst blühen kann.
Seine leuchtend blauen Vertreter aus der Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae) erscheinen erst nach der Schneeschmelze.
Zu finden im Alpenblumen-Album
Jedermann, der im ausgehenden Winter in den Bergen unterwegs ist, freut sich über den Anblick der leuchtenden Farben an sonnigen Hängen. Hier gibt es ein ausführliches Porträt zu Erica carnea, der Schnee- oder Winterheide. … und im Alpenblumen-Album ist sie natürlich bildlich auch vertreten.
Eine Seite mit dem Titel „Alpenblumen-Album“ kann man ja fast nur mit dieser Pflanze eröffnen, dem #Edelweiß. Auch wenn diese bei Weitem nicht so spektakulär und häufig vorkommt, wie uns so manche Bilder weismachen wollen. Was es an interessanten Fakten und Mythen zu dem Blümchen zu sagen gibt, könnt ihr …
Sie ist eine beliebte Zimmerpflanze, die Wachs- oder Porzellanblume, Familie Seidenpflanzgewächse (Asclepiadaceae), Gattung Hoya. Instagram-tauglich ist sie ebenfalls, aber noch haben sie nicht alle Plantfluencer entdeckt.