Osterglocken

Osterglocken

Abgesehen von namensgebenden Kirchenglocken, welche zu Ostern erstmals wieder läuten, gibt es einige Pflanzen, welche im Volksmund als „Osterglocken“ bezeichnet werden.
Am bekanntesten dabei sind sicher die gelb oder auch gelb-weiß blühenden Narzissen.

Narzissen aka Osterglocken

Die Gelbe Narzisse, Narcissus pseudonarcissus, auch Osterglocke oder Osterglöckchen, oder regional Märzglocke, Aprilglocke, oder sogar *Märzenbecher genannt, ist die bekannteste Osterglocke.

Übrigens für Liebhaber gefüllter Sorten: Diese sind zwar hübsch anzuschauen, aber für Insekten so gut wie nutzlos; also lieber nur als einzelne Hingucker pflanzen. Gerade im Frühjahr sind Insekten auf nahrungsreiche Pflanzen angewiesen.

Mini-Porträt: Osterglocke/Narzisse

Mehr zu den Narzissen könnt ihr in diesem Beitrag Viele interessante Fakten zu den Narzissen lesen.
*Märzenbecher (auch wieder so irreführend) wird zB. Leucojum vernum genannt.

Dann folgt im Alpenraum die Alpen-Kuhschelle, Pulsatilla alpina, die ebenfalls als Osterglocke bezeichnet wird; aber die Wiesen-Küchenschelle, Pulsatilla pratensis, wird in manchen Gegenden ebenfalls so bezeichnet. Mehr zu den Küchenschellen…

Mit „Ostern“ im Namen treiben sich aber auch noch das Leberblümchen, Hepatica nobilis/Anemone hepatica, als Osterblume benannt, herum und die Osterluzei, Aristolochia clematitis;

Was es sonst noch so rund um Ostern an interessanten Sitten/Bräuchen gibt, könnt ihr hier „Ostern und das Ei“ nachlesen.