Zum Insekt des Jahres 2023 gekürt! Ein Schmetterling mit zwei verschiedenen Erscheinungsbildern übers Jahr, das ist beim Landkärtchen (Araschnia levana) der Fall. Die Frühlingsausgabe ist orangebraun mit schwarzer Zeichnung, die Sommerfalter sind dagegen schwarz mit weißen Binden und roten Fleckenreihen. Die Flügelunterseite aber gibt ihnen den Namen „Landkärtchen“ zurecht, sieht sie doch aus wie eine Wegekarte und das bei beiden Formen, also Frühlings- und Sommerfalter.
So, nun ist also das Jahr 2021 auch abgelaufen. Mit Corona sind wir bereits fast auf „Du und Du„; zu unserem Bedauern. Nichts desto trotz wenden wir uns aber erneut optimistisch gestimmt den neuen „Jahreswesen“ für 2022 zu. In diesem Beitrag stelle ich euch, liebe Leserinnen und Leser, entweder Miniporträts …
Ich möchte euch den Schmetterling des Jahres 2020 vorstellen.
Der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi), oder auch Brombeer-Zipfelfalter.
Grüner Zipfelfalter/Foto Marco Pusch
genannt gehört zu den Bläulingen, obwohl die Flügelunterseite grün ist und eher unscheinbar. Er ist ein Frühlingsfalter. Die Raupen lieben Schmetterlingsblütler, aber auch Kreuzdorn, Sonnenröschen oder Heidekraut. Die Verpuppung erfolgt am Boden, wo sie auch überwintert.
Der Zipfelfalter lebt auf strukturreichen, offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 25 Millimeter.
Die namensgebenden Zipfel an den Hinterflügeln sollen Fressfeinde täuschen. Meist sitzen die Falter kopfüber in Sträuchern (hier gerne in Brombeergebüsch) und strecken die Zipfel nach oben. Schwer zu entdecken. Hat sie ein Vogel erspäht und packt nach den Zipfeln, im Glauben , das seien die Fühler, so hat er im besten Fall für den Falter nur ein Stück seines Hinterflügels erwischt und der Falter kann sich, etwas ramponiert zwar, retten.
Das Jahr 2020 hat uns erreicht und schön langsam trudeln alle gekürten „Jahreswesen“ ein. In diesem Beitrag stelle ich euch, liebe Leserinnen und Leser, die weiterführenden Links zu den verschiedenen Jahreswesen ein. Recherche kostet Zeit und Bildsuche in meinem Fotoarchiv ebenfalls, also geht es immer schrittweise weiter. Das erste Jahreswesen …
Das Wattenmeer mit seinen Wattböden ist geprägt durch die Gezeiten. Im Takt von 12 Stunden und 25 Minuten werden die Wattflächen überflutet. Nur zu verständlich, dass man diesen besonderen Boden, diesen dynamischen Lebensraum, zum Boden des Jahres 2020 erwählt hat, denn das Wattenmeer ist einer der produktivsten Lebensräume der Erde. …
„Fichte ist toll“ gegen „Fichte ist nichts wert“ Mal ist sie Baum des Jahres (2017), dann blühen ganze Fichtenwälder wie verrückt (2018), Allergiker sind besorgt, Hausfrauen und Autobesitzer vom Blütenstaub genervt. Gibt es Naturkatastrophen, Starkregen, Windbrüche etc. und die werden von Jahr zu Jahr häufiger, gehen die Vorurteile gegen die …
Das Jahr 2019 geht dem Ende zu und wer kann sich eigentlich noch erinnern, welches Tier, welche Pflanze zum Jahresregenten ausgewählt wurde? Nur wenige. Deshalb kommt hier nochmals eine Wissens-Auffrischungs-Impfung! Tut garantiert nicht weh! Die Jahreswesen/die Naturen 2019 Der Grüne Knollenblätterpilz ist Pilz des Jahres Die große Gruppe der Disteln wurde zur …