Küchenkraut, Heilkraut, Bienenweide oder Giftpflanze? Frage eins: Was wisst ihr eigentlich vom sogenannten „Gurkenkraut“? Nächste Frage: Soll man es anpflanzen?
Ein kleiner Blick auf so manches, was sich Butterblume nennt. Aber bitte ohne sie sich gleich einmal wie Butter auf das Brot zu streichen oder in der Pfanne damit zu braten …
Zum Insekt des Jahres 2023 gekürt! Ein Schmetterling mit zwei verschiedenen Erscheinungsbildern übers Jahr, das ist beim Landkärtchen (Araschnia levana) der Fall. Die Frühlingsausgabe ist orangebraun mit schwarzer Zeichnung, die Sommerfalter sind dagegen schwarz mit weißen Binden und roten Fleckenreihen. Die Flügelunterseite aber gibt ihnen den Namen „Landkärtchen“ zurecht, sieht sie doch aus wie eine Wegekarte und das bei beiden Formen, also Frühlings- und Sommerfalter.
Er ist sicher einer der bekanntesten Tagfalter, dieser weiße umherflatternde Schmetterling. Als Schädling in Gemüsekulturen wurde er, noch nicht lange her, mit Pestizideinsatz drastisch verfolgt. Die Frage, die sich mir stellt, ist allerdings: „Ist er in heimischen Gärten wirklich so eine Plage?“
Mai klingt immer noch nach Wonnemonat und da passt das niedliche weiße Glöckchen wunderbar dazu. Auch sein Duft, der für eine große Vielfalt an Parfüms verwendet wird. Die Maibeere bildet ihre ersten Früchte aus und der namentlich mit Mai verbundene Käfer brummt uns ins Ohr und so einige Mai-Vertreter mehr habe ich gefunden.
Was macht man, wenn man sowohl eine wilde naturgewachsene Wiese liebt, aber auch den vielen Frühlingsblühern, die aus Zwiebelchen & Co wachsen, nicht widerstehen kann? Man kombiniert sie einfach. Manches gedeiht prächtigst, manches blüht nur für ein Jahr. Abwarten, Geduld und Erfahrung sammeln macht Gärtnern nichts aus. Wer mag, kann sich hier für seinen eigenen Garten Inspiration holen.
Ich möchte euch den Schmetterling des Jahres 2020 vorstellen.
Der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi), oder auch Brombeer-Zipfelfalter.
Grüner Zipfelfalter/Foto Marco Pusch
genannt gehört zu den Bläulingen, obwohl die Flügelunterseite grün ist und eher unscheinbar. Er ist ein Frühlingsfalter. Die Raupen lieben Schmetterlingsblütler, aber auch Kreuzdorn, Sonnenröschen oder Heidekraut. Die Verpuppung erfolgt am Boden, wo sie auch überwintert.
Der Zipfelfalter lebt auf strukturreichen, offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 25 Millimeter.
Die namensgebenden Zipfel an den Hinterflügeln sollen Fressfeinde täuschen. Meist sitzen die Falter kopfüber in Sträuchern (hier gerne in Brombeergebüsch) und strecken die Zipfel nach oben. Schwer zu entdecken. Hat sie ein Vogel erspäht und packt nach den Zipfeln, im Glauben , das seien die Fühler, so hat er im besten Fall für den Falter nur ein Stück seines Hinterflügels erwischt und der Falter kann sich, etwas ramponiert zwar, retten.
„Willst du einen Falter sehen, musst du in die Berge gehen!“ … denn da gibt es noch massenhaft pestizid-freie Flächen. Dann flattert es auch noch ausreichend.
Goldene Acht
Ob Mohrenfalter, Postillon/Goldene Acht, Speerspanner oder Perlmuttfalter. Besonders im Bereich von Mooren, Niedermoor, Hochmoor oder Sumpf, flattert es gewaltig. Nachdem die Tagfalter gerade im Gebirge auch eine wichtige Rolle in der Bestäubung spielen, ist es höchste Zeit, dass man deren Erscheinen näher untersucht. Dazu wurde ein Monitoring-Projekt gestartet: Schmetterlings-Vielfalt in Tirol.
Kleiner Fuchs auf der Alpenkratzdistel
Dabei können auch Laien als Beobachter mitmachen. Vielleicht ist das ja auch etwas für Sie selber?
Wer sich allgemein für Schmetterlinge begeistert – hier ist ein wunderschönes Buch dazu: Rezension zu Wie Schmetterlinge leben
Ihr interessiert euch für Hummeln? Gerade im Frühjahr sind die erwachten Hummelköniginnen gut zu beobachten. Ein kleines „Hummel Sammelsurium“
Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris)
In diesem Beitrag findet ihr zusammenfassende Informationen zu den Hummeln (Bombus) und je Species/Art kommen immer weitere kleine Hummelporträts dazu.
Das Bienensterben ist die Schlagzeile der letzten Jahre. Sie haben einen Garten, einen Balkon? Dann können Sie aktiv dagegenhalten.
Mauerbiene auf Distel
Bienen und Hummeln sind als Bestäuber für unser Obst und Gemüse lebensnotwendig. Sie ernähren sich von Nektar und Pollen und als „Danke schön“ arbeiten sie als wertvolle Bestäuber.
Ohne die Bestäuber gibt es keine Früchte, keine Ernte.
Wer sich also im eigenen Garten bewusst auch für (vielleicht zusätzliche) Futterpflanzen entscheidet, hat ja höchstens die Qual der Wahl zwischen all seinen Lieblingsblumen.
Die eine oder andere Gemüsepflanze dann auch noch blühen lassen und die kleine Gartenwelt ist wieder ein Stückchen mehr in Ordnung.
stelle ich Ihnen ein Buch vor, das ausführlich Wege für den Gärtner beschreibt, wie man der Natur und den Wildtieren im eigenen Garten helfen kann.
Ein Link mit Informationen zu den Bienen ist auch dieser https://www.beebetter.de/bienenwissen
Abgesehen vom weltberühmten Felsen auf der Halbinsel Urca nahe Rio de Janeiro, oder der alten Zuckerform, dem Zuckerkegel oder Zuckerhut, ist der Zuckerhut, nämlich in seiner Salatform, in meinem Garten als Blühpflanze enorm beliebt geworden. Aber mehr dazu ….
so beginnt ein Frühlingslied von den Feld- und Gartenarbeiten. Im Märzen der Bauer ist ein Volks- und Kinderlied aus Mähren. Mal sehen, ob ich auch so Einiges finde, was man im März machen sollte.
Den typischen Blütenkolben elegant wie in einer Tüte eingehüllt, erfreut sie uns als Zimmerpflanze mit Blütezeit im Winter. In meinem Fall ist es, Zantedeschia albomaculata, eine Zimmerkalla mit leicht gefleckten Blättern und pfirsich-rötlich gefärbter Hülle, der Blütenkolben ist rahmig gelb.